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	<description>Wie M&#252;tter ihren Kindern helfen, gesellschaftliche L&#252;gen zu durchschauen. Von Hillary Morgan Ferrer</description>
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		<title>Drei Gründe, warum Weihnachtsbräuche wichtig sind</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Nov 2023 09:56:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Woran denken Sie, wenn Sie das Wort <i>Tradition</i> hören? An den berühmten Auflauf Ihrer Großtante? An das Öffnen eines Geschenks an Heiligabend? An den gruseligen Knetgummi-Film mit Rudolph? (Sie wissen schon … der mit dem Elf, der Zahnarzt werden will?) Die meisten unserer Familien haben irgendeine Art von Tradition – einige davon sind einzigartig für uns, andere nicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt möchte ich, dass Sie an ein zweites Wort denken: <em>Ritual.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ooooh …</em> die warmen Gefühle sind nicht mehr ganz so warm, nicht wahr?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Wort <em>Ritual</em> hat in manchen Kreisen einen negativen Beigeschmack bekommen. Ich bin in einer nicht konfessionellen Bibelgemeinde aufgewachsen, und das einzige wirkliche Ritual, das wir hatten, war das Abendmahl, und selbst das haben wir nur einmal im Monat gefeiert. Es ist mir peinlich, zuzugeben, dass ich auf die stärker auf Rituale bedachten christlichen Konfessionen herabblickte, als griffen sie nur dann zu Ritualen, wenn sie nicht wussten, wie man eine echte Beziehung zu Gott hat. (Und ja, ich schäme mich für meine frühere Arroganz.) Als ich jünger war, verstand ich die Schönheit und Bedeutung von Ritualen nicht, weil ich die Bedeutung dahinter nicht verstand und auch nicht die wertvolle Rolle, die sie in unserem christlichen Leben spielen können. Ich habe über drei Gründe nachgedacht, warum Rituale wichtig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Ein Mittel zur Erinnerung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bedeutung von Ritualen lässt sich in einem kleinen Wort zusammenfassen: Vergesslichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir sind vergessliche Menschen.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren habe ich an einer Schulung teilgenommen, bei der wir aufgefordert wurden, einen Lebensbereich aufzuschreiben, den wir nur schwer »Gott überlassen« können. Nachdem ich meine Antwort aufgeschrieben hatte, folgte die Frage: »Auf welche drei Arten ist der Herr Ihnen <em>in diesem Bereich</em> treu gewesen?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich schrieb <em>sechs</em> Arten und Weisen auf (und hätte wahrscheinlich noch mehr aufzählen können).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich dachte sofort: »Meine Güte … Gott ist so treu gewesen. Wie konnte ich das so schnell vergessen?« Leider neigen wir dazu, sobald ein Problem gelöst ist, gedanklich weiterzugehen. Das ist eine Form der Undankbarkeit, und sich an Gottes Güte zu erinnern, erfordert Anstrengung – und genau hier kommen Rituale ins Spiel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wirksames Ritual ist nicht nur eine einmalige Sache. Es ist eine Form der Wiederholung, und Wiederholung ist das Mittel, um sich zu erinnern. Wie wir in unserem Buch <em>Bärenstark</em> erörtern, hat der menschliche Verstand Schwierigkeiten, zwischen Vertrautheit und Wahrheit zu unterscheiden – das heißt, je öfter wir etwas hören, desto wahrscheinlicher ist es, dass wir es glauben. Gesprochene Rituale verankern Worte der Wahrheit so kontinuierlich in unserem Geist, dass die Wahrheiten zur zweiten Natur werden. Wir umgehen weder das rationale Denken noch versuchen wir, uns von etwas zu überzeugen, von dem wir nur <em>wollen,</em> dass es wahr ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch gesprochene Rituale verstärken wir Wahrheiten und verankern sie in unserem Geist, sodass die Wahrheit dort ständig lebt und blüht. Manchmal dringt dieses Kopfwissen auch in das Herz ein. Aber wenn das nicht der Fall ist, kann das Ritual die Wahrheit auf andere Weise unterstützen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong class="">2. Ein Weg, dem, was wahr ist, im Leben Gestalt zu geben</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Menschen sind mit Performance-Kunst vertraut, wenn es um Musik, Filme oder Theaterstücke geht. Ich habe festgestellt, dass weniger Menschen mit nicht-theatralischen Formen der Performance-Kunst vertraut sind – was ich schade finde, denn wir sehen Performance-Kunst überall im Alten Testament</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir können wissen, dass etwas in Form einer Aussage wahr ist, aber es gibt eine zusätzliche Kraft, wenn wir das, was wir als wahr erkennen, in die Tat umsetzen. Bei der Durchführung von Ritualen spielen die Teilnehmer das nach, woran sie sich zu erinnern versuchen. Ein Beispiel dafür ist das Passahmahl. Nicht nur das, <em>was</em> gegessen wird, ist symbolisch, sondern auch die Art und Weise, <em>wie</em> es gegessen wird, hat Bedeutung. Nicht nur einmal, nicht zweimal, sondern <em>dreimal</em> sagt Gott den Israeliten, dass sie das Passahfest als eine »bleibende Ordnung« feiern sollen (2. Mose 12). Wenn ihre Kinder sie fragen, warum sie dieses Ritual durchführen, sollen die Eltern die Geschichte kennen und sie für künftige Generationen weitererzählen. Durch die Worte, die gesprochen werden, das Essen, das gegessen wird, und die Eile, mit der es gegessen wird, wird das jüdische Volk ständig daran erinnert, wie der Herr es aus Ägypten befreit hat.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong class="">3. Ein Weg, unsere Identität als Christen zu bewahren</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Kultur hat Rituale. Die Maori tätowieren sich ihre Geschichte auf den Körper, Stammestänze auf der ganzen Welt bekräftigen Werte und Geschichte, und die meisten Länder haben eine Nationalhymne, die ihre einzigartige Geschichte erzählt. All dies ist eine Form der Geschichtsbewahrung, und die Geschichte ist eine der wichtigsten Methoden, mit denen Kulturen ihre Identität bewahren. Erinnerungen sind ein wichtiger Bestandteil dessen, was uns ausmacht, und Geschichte ist im Wesentlichen das kollektive Gedächtnis einer Kultur. Wir verstehen, wer wir sind, wenn wir wissen, wo wir gewesen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie Rod Dreher in seinem Buch <em>Lebt nicht mit der Lüge!</em> erklärt, »fällt es Christen heute schwer, den Glauben an die Jugend weiterzugeben, zum großen Teil deshalb, weil wir uns alle an eine Lebensweise gewöhnt haben, in der es nur wenige oder gar keine gemeinsamen Überzeugungen und Bräuche gibt …«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu einer Identität in Christus gehört es, gemeinsame Überzeugungen und Erinnerungen zu haben. Diese werden durch Sitten und Gebräuche, Traditionen und sogar Rituale aufrechterhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir also in die Weihnachtszeit gehen, sollten wir uns daran erinnern, dass die Weihnachtsgans zwar wichtig ist, dass es aber um wichtigere »Traditionen« geht. Denken Sie daran, dass Rituale, die auf gesetzliche Weise durchgeführt werden, sinnlos sind. Lassen Sie uns stattdessen historische Weihnachtsrituale so pflegen, wie sie ursprünglich gedacht waren – als eine Gelegenheit, innezuhalten, nachzudenken, sich zu erinnern, die Hektik der Feiertage zu entschleunigen und Ihre Kinder daran zu erinnern, warum sie zwei Wochen schulfrei haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Suchen Sie nach Möglichkeiten, Erinnerungen zu schaffen, bei denen es nicht nur um Spaß geht, sondern auch darum, die Bedeutung von Weihnachten zu unterstreichen. Lesen Sie die Geschichte von der Geburt Jesu nicht nur vor, sondern diskutieren Sie sie. Drucken Sie die Texte der älteren, theologisch gehaltvollen Weihnachtslieder aus und diskutieren Sie sie in der Familie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weihnachten selbst ist ein Ritual – eine gemeinsame Identität, die wir als Christen haben, um uns daran zu erinnern, dass der Gott dieses Universums <em>im Fleisch</em> gekommen ist. Er ist vom Himmel herabgestiegen und hat sich gedemütigt, um von einer Frau geboren zu werden, und das nicht einmal auf eine respektable Art und Weise. Legen Sie dies als eine <em>dauerhafte Regel für Ihre Kinder</em> fest, damit Sie, wenn sie Sie fragen, warum Sie bestimmte Dinge an Weihnachten tun, eine Antwort haben, die sie auf das größte Geschenk hinweist, das wir je erhalten haben – Christus im Fleisch, der kam, um zu leben, zu sterben und wieder aufzuerstehen, damit wir mit ihm in Ewigkeit leben können.</p>
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		<title>Den Mythos von »Wissenschaft vs. Gott« Kindern erklären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2023 07:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Allzu oft wird Kindern das Narrativ eingetrichtert, dass Wissenschaft und Gott verfeindet sind. Das kann so häufig vorkommen, dass sie es als die Wahrheit akzeptieren, ohne die Prämisse zu hinterfragen. Als ehemalige Biologie- und Chemielehrerin bin ich da ganz anderer Meinung. Und ehrlich gesagt bin ich entsetzt über die Zahl der Christen, die diese Lüge geschluckt haben.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich befinde mich derzeit in meinem letzten Semester (so Gott will!) meines Masterstudiums in Biologie. Ich bin nur allzu vertraut mit der Verwüstung, die in den Wissenschaften stattfindet – nämlich die unnatürliche Feindschaft zwischen der Wissenschaft und Gott. Das Argument könnte man so zusammenfassen: Wenn Phänomene von der Wissenschaft erklärt werden können, wozu brauchen wir dann Gott?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die implizite Annahme ist, dass Gott nur dann eine Rolle spielt, wenn wir keine physikalische Erklärung für ein Phänomen finden können. Eltern, das ist ein gefährlicher Trend! Wenn dies unsere Auffassung von der Beziehung zwischen Wissenschaft und Gott ist, dann nimmt unser Bedürfnis nach Gott mit jedem wissenschaftlichen Durchbruch ab. Zum Glück glaube ich nicht, dass das stimmt. Dennoch hält sich der Irrglaube hartnäckig, Gott und die Wissenschaft stünden im Widerspruch zueinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zwei gängige Reaktionen auf dieses Problem – beide sind gleichermaßen verhängnisvoll. Die erste Reaktion ist die derjenigen, die beschließen, dass die Theologie gewinnt; wir müssen die Korken knallen lassen und einen Weg finden, wie Gott den Kampf gewinnt, indem wir eine völlig neue Abteilung der Wissenschaft schaffen. Oftmals ermutigt diese Gruppe Kinder dazu, jede Schlussfolgerung der etablierten Wissenschaft in Frage zu stellen, die nicht mit ihrer Auslegung der Heiligen Schrift übereinstimmt. Sie schaffen dann ein völlig neues wissenschaftliches Regelwerk, das garantiert, dass Gottes Wort den Sieg davonträgt. Krise abgewendet! Obwohl ich diese Gruppe dafür lobe, dass sie an ihren Prinzipien festhält und sich für die Sache Christi einsetzt, glaube ich nicht, dass der Gesamteffekt für kritische Denker positiv ist, sobald sie die christliche Blase verlassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Reaktion besteht darin, die gesamte Mainstream-Wissenschaft unhinterfragt zu übernehmen. Im besten Fall betreiben diese Menschen eine ernsthafte hermeneutische »Gymnastik«, um die Heilige Schrift mit allem, was säkulare Wissenschaftler sagen, in Einklang zu bringen. Im schlimmsten Fall schließen sie die Augen und schlucken alles, was ihnen vorgesetzt wird, während sie im Geiste »Aber ich glaube immer noch an Gott … Aber ich glaube immer noch an Gott« aufsagen. Am Ende nimmt die kognitive Dissonanz zu, bis man zu so merkwürdigen Aussagen wie »Ich bin kein Evidentialist« kommt. (Ein tatsächliches Argument, das ich einmal in einer Vorlesung hörte, als ich versuchte, über wissenschaftliche Beweise für Design zu sprechen).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine falsche Dichotomie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist also die Lösung? Man kann nicht leugnen, dass es in der Mainstream-Wissenschaft Leute gibt, die behaupten, dass physikalische Erklärungen die Notwendigkeit eines Schöpfers ausschließen. Was sie jedoch nicht anerkennen, ist, dass eine Beschreibung nicht dasselbe ist wie eine Erklärung. Es gibt ein paar schnelle Übungen, die meiner Meinung nach sehr hilfreich sein können, um Kindern diesen Unterschied zu verdeutlichen. Doch zunächst müssen wir ein wichtiges Element der Natur erörtern: die <em>Teleologie.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Teleologie ist ein schickes Wort, um zu sagen, dass die Natur zielgerichtet zu sein scheint. Zielgerichtet kann alles sein, von »Warum wollen Atome 8 Elektronen in ihren äußeren Schalen haben?« (Fragen Sie ruhig Ihre Chemielehrer, die können es Ihnen nicht sagen.) Oder »Warum wollen Organismen überleben?« oder »Warum halten sich Ökosysteme auf natürliche Weise im Gleichgewicht?« Sogar Richard Dawkins (selbst ein atheistischer Guru) gibt bereitwillig zu: »Biologie ist das Studium komplizierter Dinge, die den Anschein erwecken, zu einem bestimmten Zweck geschaffen worden zu sein.« Ich habe keinen einzigen Biologiekurs besucht, in den nicht teleologische Begriffe eingeschmuggelt worden wären. Das lustigste Beispiel war in meinem Pflanzen-Kurs, wo der Professor immer wieder sagte, dass Pflanzen im Laufe der Evolution Dinge »gelernt« haben – sie haben »gelernt«, wie man Samen hat, sie haben »gelernt«, wie man Gefäßsysteme hat. Wirklich? Sie haben diese Dinge gelernt? Ich kann die wissenschaftlichen Schwierigkeiten, die ich mit dieser Aussage habe, nicht einmal ansatzweise zusammenfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier zwei einfache Aktivitäten, um den Unterschied zu verdeutlichen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Mechanik« (d.h. die Beschreibung dessen, was in der Natur vor sich geht) und »Zweck« (d.h. die Erklärung, warum dies geschieht) sind zwei sehr unterschiedliche Konzepte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider werden sie in den Wissenschaften oft in einen Topf geworfen. (Wir können den ganzen Tag lang die Elemente der Natur beschreiben (Mechanik), aber kein noch so gutes Studium der physikalischen Eigenschaften wird jemals die Frage nach dem Warum (Zweck) beantworten.) Unsere Beschreibungen kratzen nicht einmal an der Oberfläche des Wie! Wenn Sie Ihren Kindern also etwas über Teleologie beibringen wollen, sagen Sie ihnen, sie sollen etwas Einfaches tun. Geben Sie ihnen die Fernbedienung des Fernsehers und sagen Sie ihnen: »Wechsle den Kanal«. Fragen Sie sie anschließend: »Was hat den Sender gewechselt? Warst du es, oder war es die Fernbedienung?« Oder, wenn Sie einen Schüler haben, der gerne malt, schauen Sie ihm eine Weile beim Malen zu und sagen Sie dann: »Das ist eine schöne Zeichnung! Wie ist das Bild auf das Papier gekommen? Warst du es, oder war es der Buntstift?«</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies lässt sich mit unzähligen anderen Aktivitäten wiederholen. Rechnen Sie mit verwirrten Blicken. Ihr Schüler wird wahrscheinlich denken, dass Sie den Verstand verloren haben, weil die offensichtliche Antwort BEIDES ist. Der Kanal wurde gewechselt, weil sie den Knopf gedrückt haben und weil sie eine funktionierende Fernbedienung hatten. Eine Wirkung muss eine Ursache haben, und die Ursache muss von außerhalb des Systems kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Ingenieur könnte den ganzen Tag lang die Physik und das Design einer Fernbedienung erklären, aber das wird nie eine Antwort darauf geben, warum der Kanal genau in dem Moment gewechselt wurde, in dem Ihr Kind den Kanal wechseln wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ähnlicher Weise könnten wir die wissenschaftlichen Tiefen der Wachsmal-Buntstifte erforschen, und keine noch so große physikalische Erklärung wird jemals erklären, wie die Worte »Ich liebe Mami« auf dem Papier erschienen sind. Sie müssen eine Absicht haben (d.h. Teleologie).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je mehr ich mich mit zellulären Funktionen beschäftige, desto mehr wird mir klar, dass man sich entscheiden muss, um die Tatsache zu übersehen, dass das gesamte Leben eine Reihe von Mikromaschinen mit einer Zielgerichtetheit ist, die nicht durch die Physik, Chemie oder Biologie des Systems erklärt werden kann. Wenn wir unsere Jugend dazu bringen können, diese Unterschiede zu verstehen, bevor sie in die materialistischen Indoktrinationslager der Mainstream-Akademien eintreten, dann wird es weniger wahrscheinlich sein, dass sie das Kool-Aid trinken, wenn es ihnen angeboten wird. Übrigens musste ich nicht irgendeine spezielle christliche Wissenschaft studieren, um diese offensichtliche Wahrheit zu erkennen. Das Studium der natürlichen Komplexität ist völlig ausreichend, wenn man es mit einer biblischen Sichtweise verbindet, die uns daran erinnert, dass »in Christus alles Bestand hat«. (Kolosser 1,17) Wissenschaftler nennen das vielleicht die »starke Kernkraft«, aber das ist nur ein schicker Ausdruck für »es hält zusammen und wir wissen nicht genau wie«.</p>
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		<title>Warum solltest du dieses Buch lesen?</title>
		<link>https://baerenstark-buch.de/warum-solltest-du-dieses-buch-lesen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 16:15:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Lügen der Gesellschaft sind wie Unkraut, das den Garten des Verstands unserer Kinder einnehmen will. Diesen Lügen muss Einhalt geboten werden – und hier kommst du ins Spiel, Bärenmama!]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Was, wenn wir unsere Kinder dafür sensibilisieren könnten, biblisch zu denken,&nbsp;<em>bevor</em>&nbsp;sie mit Fragen in Berührung kommen, die ihren Glauben auf die Probe stellen? Biblisch zu denken bedeutet nicht einfach, Bibelverse auswendig zu lernen (auch wenn das ein toller Anfang ist). Nein, beim biblischen Denken geht es darum, dass wir mithilfe unseres Bibelwissens verstehen, wie die darin vorgestellten Prinzipien auf alltägliche Situationen angewandt werden können. Das ist die Art biblische Denker, zu denen wir unsere Kinder heranwachsen sehen wollen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieh Überzeugungen als Samenkörner an! Ob sie wachsen oder nicht, hängt davon ab, in welchen Boden sie gepflanzt werden (und ob wir ihn gießen). Wir wollen den intellektuellen Boden unserer Kinder mit Nährstoffen versorgen, damit schlechtes Gedankengut dort nicht wächst, wenn (nicht falls!) es hineingepflanzt wird. Wir wollen nicht, dass unsere Kinder meinen, sie müssten sich zwischen Gott und Wissenschaft entscheiden. Schließlich haben wir den intellektuellen Acker schon behutsam bestellt, sodass sie wissen, dass Glaube und Wissenschaft keine Gegensätze sind und es auch niemals waren (in unserem Buch in Kapitel&nbsp;6). Wir wollen nicht, dass unsere Kinder die Regierung als ihre Rettung ansehen, sondern dass sie wissen, dass&nbsp;<em>Christus</em>&nbsp;den Sieg bereits errungen hat und dass er allein ihr Retter ist (Kapitel&nbsp;13). Wir wollen, dass sie verstehen, was zuverlässige Beweise sind, damit sie niemals zu dem Schluss kommen, es gebe keine Beweise für Gott (Kapitel&nbsp;7). Wir wollen, dass sie verstehen, dass die Wahrheit exklusiv, also ausschließend, ist – sie schließt Falsches aus (Kapitel&nbsp;11).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Prinzipien sind grundlegend für alles, was die Bibel lehrt. Wenn wir zulassen, dass die Grundlage bröckelt, dann lassen wir zu, dass unsere Kinder Zweifeln und weltlichem Denken schutzlos ausgeliefert sind. Wie sollen kleine Bären die Wahrheit Christi annehmen, wenn sie gar nicht wissen, dass es&nbsp;<em>echte Wahrheit</em>&nbsp;überhaupt gibt und sie nicht relativ ist (Kapitel&nbsp;8)? Oder woher sollen sie wissen, wie man Jesus um Hilfe bittet, wenn ihnen beigebracht wird, dass sie nur in sich hineinschauen müssen – dass alles, was sie brauchen, in ihnen selbst ruht (Kapitel&nbsp;5)?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lügen der Gesellschaft sind wie Unkraut, das den Garten des Verstands unserer Kinder einnehmen will. Diesen Lügen muss Einhalt geboten werden – und hier kommst du ins Spiel, Bärenmama! Befürchtest du, dass Apologetik nicht dein Ding ist? Das ist vollkommen okay. Lies dieses Buch nicht für dich selbst! Du musst unbedingt wissen, was die Welt deinem Kind in der Zeit, in der es täglich außer Haus ist, einredet. Lies es, damit du die Lügen aufdecken und auch deinen kleinen Bären dabei helfen kannst.</p>
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		<title>Die Hand, die die Wiege schaukelt, regiert die Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2023 15:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass unsere westliche Kultur unsere christlichen Ansichten unterstützt. Und wir können nicht ignorieren, dass Jugendliche scharenweise aus Gemeinden austreten. Was viele Eltern nicht wissen, ist, dass einige der Gründe dafür völlig vermeidbar sind.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Mütter sind wie Manager, nur dass sie Menschen nicht nur managen, sondern formen. Als Mutter hat man die Ehre, seine Sprösslinge von Geburt an zu trainieren, zu modellieren und zu erziehen, bis sie eines Tages (hoffentlich) zu funktionierenden Mitgliedern der Gesellschaft heranwachsen. William Ross Wallace hat im 19.&nbsp;Jahrhundert in seinem Gedicht mit dem Titel <em>The hand that rocks the cradle rules the world</em> (dt.: <em>Die Hand, die die Wiege schaukelt, regiert die Welt</em>) das Muttersein korrekt beschrieben. Mit anderen Worten: Wenn Kinder unsere Zukunft sind, tragen Mütter (und Väter) maßgeblich dazu bei, was das für eine Zukunft sein wird.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Eltern – und auch als Tanten, Onkel, Großeltern und Sorgeberechtigte – liegt unsere wichtigste Aufgabe darin, Kinder auf die reale Welt vorzubereiten. Unsere Kinder wachsen in einer Gesellschaft auf, die vollkommen anders ist als die, in der wir selbst aufgewachsen sind. Als Kind liebte ich es, Bibelverse auswendig zu lernen, ich musste mich nicht mit einer Gesellschaft auseinandersetzen, die mir suggerierte, die Bibel sei voller Widersprüche oder ein Märchenbuch. Dass die Bibel vertrauenswürdig ist, war weithin angenommen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass unsere westliche Kultur unsere christlichen Ansichten unterstützt. Und wir können nicht ignorieren, dass Jugendliche scharenweise aus Gemeinden austreten. Was viele Eltern nicht wissen, ist, dass einige der Gründe dafür völlig vermeidbar sind.</p>
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		<title>Die »Kauen-und-ausspucken-Methode«</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2023 13:14:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Wir müssen Kindern die edle Kunst des Kauens und Ausspuckens beibringen. Wir müssen ihr geistliches Immunsystem aufbauen. Wir müssen sie lehren, wie man mit der zeitgenössischen Kultur interagiert und dabei das Gute herunterschluckt, das Schlechte jedoch ausspuckt. Doch das können wir ihnen nicht beibringen, wenn wir diese Kunst selbst nicht beherrschen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Hier ein schockierender kleiner Hinweis: Es gibt keine Christen, die theologisch so fundiert sind, dass sie niemals falsch liegen, und es gibt keine Atheisten, die so verdorben sind, dass sie niemals richtig liegen. Das gibt es nicht. Es gibt nur einen perfekten Menschen – Jesus – und nur ein perfektes Buch – die Bibel. Nahezu alles andere ist ein Mix aus Wahrheit und Irrtum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gefahr darin, in vereinfachten Kategorien wie »sicher« und »unsicher« oder auch »christlich« und »nicht christlich« zu denken, liegt darin, dass unsere Kinder dadurch irgendwann (vielleicht versehentlich) eine Lüge von etwas schlucken, das vermeintlich sicher und christlich war, oder andersherum, dass sie eine Wahrheit ablehnen, weil sie die Quelle bisher als unsicher oder nicht christlich angesehen haben. Die Beurteilungsmethode, die dem Bild des wählerischen Essens folgt, ist hier nicht mehr anwendbar. Wir brauchen eine neue Methode. Und, wie unappetitlich das auch klingen mag, sie heißt die »Kauen-und-ausspucken-Methode«.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt ist das Einteilen in Kategorien wie sicher/gut/christlich und unsicher/schlecht/nicht christlich so, als würdest du deinen Kindern das Essen streichen. Diese Serie ist gut und diese ist schlecht. Du kannst die Musik von X hören, aber nicht die von Z. Während diese Methode angemessen ist für Kinder, die noch schwarz-weiß denken, wird sie mit zunehmendem Alter sogar kontraproduktiv. Warum? Weil sie Kindern den irrtümlichen Eindruck vermittelt, dass sie, solange sie etwas richtig kategorisieren, ihr Gehirn ausschalten und auf Autopilot stellen können. Aber im Leben als Christ gibt es so etwas wie einen Autopiloten nicht. Ich habe schon Prediger auf der Kanzel fluchen hören, und auf der anderen Seite war ich positiv überrascht von einigen genialen Argumenten, die Karl Marx in seinem Manifest der Kommunistischen Partei anführte. So ziemlich alles ist eine Mischung aus Gut und Schlecht. (Oder wie Rebekah, eine der Mitwirkenden bei unserem Buch »Bärenstark«, zu sagen pflegt: Wir sind alle ein Mix aus Marmor und Matsch.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie ermüdend es auch ist, wir müssen bei allem, was wir hören und sehen, beurteilen und sollten das auch unseren Kindern beibringen. Was passiert sonst, wenn dein Kind anfängt zu studieren und annimmt, dass Dozenten, Prediger und Christen vertrauenswürdig sind, auch wenn dies nicht der Fall ist? Ich habe schon beobachtet, wie Christen, die fest im Glauben standen, auf fragwürdige und gefährliche theologische Abwege gerieten, nur weil sie dachten, die Lehre eines Predigers oder christlichen Leiters sei vertrauenswürdig. Fast jeder kann einen Wolf unter Schafen ausmachen. Es ist viel schwieriger, den Wolf im Schafspelz zu finden, doch genau das sollen wir tun (Mt&nbsp;7,15).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und zweitens: Was passiert, wenn deine Kinder denken, dass bestimmte Künstler, Redner oder Bücher gefährlich sind, auch wenn sie es nicht sind? Ich kann dir fast garantieren, dass sie irgendwann etwas Erhellendes, Gutes oder Wahres an einer Sache finden werden, von der ihnen gesagt wurde, dass sie zur Kategorie <em>schlecht</em> gehört. Wenn deine Kinder dann älter werden und die Welt allein erkunden, werden sie feststellen, dass die eine oder andere »verbotene Frucht«, die du sie zu meiden gelehrt hast, gar keine Lasterhöhlen voller Sex und Satansverehrung ist. Und dann werden sie sich belogen fühlen. Von wem? Von dir natürlich! Oder von ihren Pastoren, der Gemeinde oder allgemein von Christen. Und wenn sie sich einmal wegen einer Sache belogen fühlen, werden sie sich fragen, was noch alles eine Lüge war. Wenn es so weit ist, hast du jegliche Glaubwürdigkeit verloren. Und wofür? Dafür, dass deine Kinder ein paar Jahre länger »behüteter« waren, nur um dann auf kürzestem Weg alles auszuprobieren, was du ihnen in ihrer Jugend verboten hast? Nur dass sie nun, da sie mehr mit der Welt interagieren, quasi ohne Immunsystem eine Mülldeponie betreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen Kindern die edle Kunst des Kauens und Ausspuckens beibringen. Wir müssen ihr geistliches Immunsystem aufbauen. Wir müssen sie lehren, wie man mit der zeitgenössischen Kultur interagiert und dabei das Gute herunterschluckt, das Schlechte jedoch ausspuckt. Doch das können wir ihnen nicht beibringen, wenn wir diese Kunst selbst nicht beherrschen.</p>
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